2024 Seckinger Deidesheimer Petershöhle Riesling
Die obere Petershöhle gehört zu den außergewöhnlichsten Parzellen, die das Weingut Seckinger heute bewirtschaftet. Alte Terrassen mitten im Wald, schwer zugänglich und komplett von Hand bearbeitet – ein Ort, der Jahrzehnte lang aufgegeben war, weil hier keine maschinelle Arbeit möglich ist. Genau darin lag letztlich das Glück der Familie Seckinger. Denn so konnten Jonas, Lukas und Philipp eine historische Lage praktisch neu entdecken und kompromisslos nach ihren eigenen Vorstellungen entwickeln.
Der Boden besteht aus stark verwittertem Buntsandstein, bröckelig und trocken wie Biskuit. Dazu kommen Eiseneinschlüsse im roten Schiefer, die dem Wein später seine markante, fast rostig wirkende Mineralität verleihen. Die Reben wachsen hier in einer stillen, kühlen Waldlage mit ganz eigener Dynamik. Die Umgebung sorgt selbst in warmen Jahren für Spannung und eine sehr präzise Säurestruktur.
Wie bei vielen großen Seckinger-Weinen steht auch hier nicht Primärfrucht im Vordergrund, sondern Herkunft, Textur und Energie. Nach selektiver Handlese erfolgte eine mehrtägige Maischestandzeit von drei bis vier Tagen. Vergoren und ausgebaut wurde der Wein spontan im Holzfass auf der Feinhefe – komplett ohne Schwefel und ohne Schönung gefüllt.
Im Glas zeigt sich ein helles Strohgelb mit leicht trüb wirkender Tiefe. Die Nase wirkt zunächst eher leise als laut. Florale Noten, getrocknete Kräuter, Zitronenzeste und kühle steinige Anklänge bauen sich langsam auf. Mit Luft öffnet sich der Wein immer weiter und zeigt die typische Seckinger-Spannung zwischen Reduktion, Kräuterwürze und mineralischer Präzision.
Am Gaumen wirkt der Riesling straff und gleichzeitig erstaunlich fein verwoben. Die Säure ist präsent, aber nie aggressiv. Vielmehr zieht sich eine salzige, eisenhaltige Mineralität durch den gesamten Wein und sorgt für enorme Länge. Trotz aller Spannung besitzt der Petershöhle Riesling auch eine fast cremige Ruhe auf der Feinhefe, die ihm zusätzliche Tiefe verleiht.
Wie alle großen Weine von Seckinger braucht auch dieser Riesling unbedingt Zeit – im Glas, idealerweise aber auch einige Jahre auf der Flasche. Direkt nach dem Öffnen zeigt er oft nur einen Teil seines Potenzials. Mit Luft gewinnt er deutlich an Komplexität und Präzision.
Das ist kein gefälliger Riesling für schnellen Konsum, sondern ein Wein mit Haltung und Ecken, geprägt von Herkunft, Handwerk und einer kompromisslosen Idee von Naturwein. Gerade deshalb gehört die Petershöhle zu den spannendsten deutschen Riesling-Lagen der jüngeren Zeit – und Seckinger zu den Betrieben, die dem deutschen Riesling aktuell eine völlig neue Sprache geben.
Der Boden besteht aus stark verwittertem Buntsandstein, bröckelig und trocken wie Biskuit. Dazu kommen Eiseneinschlüsse im roten Schiefer, die dem Wein später seine markante, fast rostig wirkende Mineralität verleihen. Die Reben wachsen hier in einer stillen, kühlen Waldlage mit ganz eigener Dynamik. Die Umgebung sorgt selbst in warmen Jahren für Spannung und eine sehr präzise Säurestruktur.
Wie bei vielen großen Seckinger-Weinen steht auch hier nicht Primärfrucht im Vordergrund, sondern Herkunft, Textur und Energie. Nach selektiver Handlese erfolgte eine mehrtägige Maischestandzeit von drei bis vier Tagen. Vergoren und ausgebaut wurde der Wein spontan im Holzfass auf der Feinhefe – komplett ohne Schwefel und ohne Schönung gefüllt.
Im Glas zeigt sich ein helles Strohgelb mit leicht trüb wirkender Tiefe. Die Nase wirkt zunächst eher leise als laut. Florale Noten, getrocknete Kräuter, Zitronenzeste und kühle steinige Anklänge bauen sich langsam auf. Mit Luft öffnet sich der Wein immer weiter und zeigt die typische Seckinger-Spannung zwischen Reduktion, Kräuterwürze und mineralischer Präzision.
Am Gaumen wirkt der Riesling straff und gleichzeitig erstaunlich fein verwoben. Die Säure ist präsent, aber nie aggressiv. Vielmehr zieht sich eine salzige, eisenhaltige Mineralität durch den gesamten Wein und sorgt für enorme Länge. Trotz aller Spannung besitzt der Petershöhle Riesling auch eine fast cremige Ruhe auf der Feinhefe, die ihm zusätzliche Tiefe verleiht.
Wie alle großen Weine von Seckinger braucht auch dieser Riesling unbedingt Zeit – im Glas, idealerweise aber auch einige Jahre auf der Flasche. Direkt nach dem Öffnen zeigt er oft nur einen Teil seines Potenzials. Mit Luft gewinnt er deutlich an Komplexität und Präzision.
Das ist kein gefälliger Riesling für schnellen Konsum, sondern ein Wein mit Haltung und Ecken, geprägt von Herkunft, Handwerk und einer kompromisslosen Idee von Naturwein. Gerade deshalb gehört die Petershöhle zu den spannendsten deutschen Riesling-Lagen der jüngeren Zeit – und Seckinger zu den Betrieben, die dem deutschen Riesling aktuell eine völlig neue Sprache geben.
Eigenschaften
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Jahrgang:2024
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Rebsorte:Riesling
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Winzer/Hersteller:Weingut Seckinger
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Anbauland:Deutschland
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Region:Pfalz
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Qualitätsstufe:Deutscher Qualitätswein
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Farbe:weiß
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Geschmack:trocken
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Ausbau:Holzfass
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Verschluss:Naturkorken
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Zusatz:Große Lage
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Alkoholgehalt in %:13
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Restzucker (g/l):2,00
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Säure (g/l):7,10
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Lagerpotenzial bis:2035
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Bio:Ja
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Vegan:Ja
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Histaminarm:Nein
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Zutatenliste:Weintrauben
unter Schutzatmosphäre abgefüllt -
Nährwerttabelle:Durchschnittliche Nährwerte je 100 ml:
Brennwert 327 kJ / 78 kcal
Kohlenhydrate 1,8 g
davon Zucker 0,0 g
Enthält geringfügige Mengen von Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz -
Allergiehinweis (Enthält Sulfite):Ja
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Inverkehrbringer:Weingut Seckinger
Seckinger Josef und Andrea GbR Weinbau
Hintergasse 26
67160 Niederkirchen
Deutschland
Bio-Zertifikat: DE-ÖKO-039
50,95 €
Inhalt:
0,75 Liter
(67,93 € / 1 Liter)
Artikel-Nr.
1070240
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