Ursprünge in Tain
In der kleinen Stadt Tain, an der Küste der nördlichen Highlands, begann die Geschichte von Glenmorangie. Schon im frühen 18. Jahrhundert wurde hier illegal gebrannt, bis die Brüder Matheson 1843 die Destillerie gründeten und dem Handwerk einen offiziellen Rahmen gaben. Mit Mut zum Fortschritt öffnete sich Glenmorangie schon früh internationalen Märkten – bereits ab 1880 wurden erste Exporte in die USA und nach Italien verschifft.
Architektur der Brennblasen
Ein Markenzeichen der Brennerei sind die außergewöhnlich hohen Brennblasen – die höchsten in ganz Schottland. Ihre grazile Form sorgt für eine besonders feine Destillation und verleiht den Whiskys von Glenmorangie ihren milden, eleganten Charakter. Es ist diese Leichtigkeit im Stil, die sie weltweit unverwechselbar macht.
Wegbereiter der Fassreifung
Glenmorangie gilt als Pionier, wenn es um die Nachreifung in besonderen Fässern geht. Während die meisten Brennereien lange ausschließlich auf Ex-Bourbon-Fässer setzten, experimentierte man hier schon früh mit Sherry- und Portfässern. Besonders berühmt wurden die Abfüllungen aus Sauternes-Fässern, die bis heute Teil der Core-Range sind und den eleganten Stil der Destillerie prägen.
Gegenwart und Perspektiven
Heute gehört Glenmorangie zur Moët Hennessy Louis Vuitton Gruppe (seit 2004) und ist damit in einem internationalen Luxusumfeld verankert. Die Brennerei verfügt über acht Brennblasen und zählt damit zu den größeren Produzenten in Schottland. Trotz dieser Größe ist es Glenmorangie gelungen, eine klare Handschrift zu bewahren: elegante, geschmeidige Whiskys mit Innovationsgeist, die Tradition und Moderne auf einzigartige Weise verbinden.
Mehr Informationen zu Glenmorangie: www.glenmorangie.com
Inhalt: 0,7 Liter (68,50 €* / 1 Liter)
Inhalt: 0,7 Liter (99,93 €* / 1 Liter)