2024 Weingut Rudolf May 2024 Retzbacher Langenberg Silvaner Alte Reben VDP.Erstes Gewächs
Der Retzstadter Langenberg ist wahrscheinlich der Wein, der die Stilistik von Rudolf May am klarsten auf den Punkt bringt. Kein lauter oder opulenter Silvaner, sondern ein Wein voller Ruhe, Spannung und Herkunft. Die steilen Parzellen auf purem Muschelkalk gehören seit Jahrhunderten zu den besten Weinbergen rund um Retzstadt. Mit Hangneigungen von bis zu 70 % und kargen Böden entstehen hier Weine mit enormer Konzentration und gleichzeitig bemerkenswerter Präzision.
Die alten Reben – viele davon rund 50 Jahre alt – wurzeln tief im Wellenkalk des unteren Muschelkalks. Immer wieder übernimmt Rudolf May zusätzlich kleine, aufgegebene Parzellen, die anderen Betrieben zu steil oder zu aufwendig erscheinen. Genau diese schwierigen Weinberge sind es jedoch, die den Weinen ihre besondere Energie und Tiefe verleihen. Bewirtschaftet wird alles konsequent biologisch und mit hohem Handarbeitsanteil.
Der Jahrgang 2024 war dabei alles andere als einfach. Durch starken Spätfrost Ende April und hohen Peronospora-Druck verlor das Weingut rund die Hälfte der Ernte. Gleichzeitig sorgten die niedrigen Erträge und der eher kühle, regenreiche Sommer für enorme Konzentration bei moderaten Mostgewichten. Genau daraus entsteht diese besondere Kombination aus Frische, Dichte und innerer Spannung.
Im Keller arbeitet Rudolf May kompromisslos handwerklich. Nach rund neun Stunden Maischestandzeit werden die Trauben schonend gepresst und spontan vergoren. Der Ausbau erfolgt vollständig im großen Holz – in Stück- und Doppelstückfässern aus Spessarteiche – auf der Vollhefe über neun Monate hinweg. Auch der biologische Säureabbau wird zugelassen, geschwefelt wird nur minimal. Das Ergebnis ist diese typische May-Textur: cremig, dicht und gleichzeitig unglaublich fein.
Aromatisch zeigt der Wein helle Pfirsichfrucht, Mandarine, Zitronenzeste und feine Kräuterwürze. Dazu kommen Curry, grüne Olive und eine leicht salzige, kalkige Mineralität. Trotz der Dichte bleibt der Wein vibrierend und präzise. Das Holz wirkt niemals dominant, sondern stützt Struktur und Länge. Gerade die Verbindung aus Schmelz, Würze und mineralischer Frische macht diesen Wein so faszinierend.
Der Langenberg ist kein Silvaner, der sich über Primärfrucht definiert. Er lebt von Struktur, Herkunft und dieser stillen Tiefe, die große Frankenweine auszeichnet. Ein Erstes Gewächs mit enormem Reifepotenzial – und für viele der vielleicht typischste und eindrucksvollste Wein von Rudolf May.
Die alten Reben – viele davon rund 50 Jahre alt – wurzeln tief im Wellenkalk des unteren Muschelkalks. Immer wieder übernimmt Rudolf May zusätzlich kleine, aufgegebene Parzellen, die anderen Betrieben zu steil oder zu aufwendig erscheinen. Genau diese schwierigen Weinberge sind es jedoch, die den Weinen ihre besondere Energie und Tiefe verleihen. Bewirtschaftet wird alles konsequent biologisch und mit hohem Handarbeitsanteil.
Der Jahrgang 2024 war dabei alles andere als einfach. Durch starken Spätfrost Ende April und hohen Peronospora-Druck verlor das Weingut rund die Hälfte der Ernte. Gleichzeitig sorgten die niedrigen Erträge und der eher kühle, regenreiche Sommer für enorme Konzentration bei moderaten Mostgewichten. Genau daraus entsteht diese besondere Kombination aus Frische, Dichte und innerer Spannung.
Im Keller arbeitet Rudolf May kompromisslos handwerklich. Nach rund neun Stunden Maischestandzeit werden die Trauben schonend gepresst und spontan vergoren. Der Ausbau erfolgt vollständig im großen Holz – in Stück- und Doppelstückfässern aus Spessarteiche – auf der Vollhefe über neun Monate hinweg. Auch der biologische Säureabbau wird zugelassen, geschwefelt wird nur minimal. Das Ergebnis ist diese typische May-Textur: cremig, dicht und gleichzeitig unglaublich fein.
Aromatisch zeigt der Wein helle Pfirsichfrucht, Mandarine, Zitronenzeste und feine Kräuterwürze. Dazu kommen Curry, grüne Olive und eine leicht salzige, kalkige Mineralität. Trotz der Dichte bleibt der Wein vibrierend und präzise. Das Holz wirkt niemals dominant, sondern stützt Struktur und Länge. Gerade die Verbindung aus Schmelz, Würze und mineralischer Frische macht diesen Wein so faszinierend.
Der Langenberg ist kein Silvaner, der sich über Primärfrucht definiert. Er lebt von Struktur, Herkunft und dieser stillen Tiefe, die große Frankenweine auszeichnet. Ein Erstes Gewächs mit enormem Reifepotenzial – und für viele der vielleicht typischste und eindrucksvollste Wein von Rudolf May.
Eigenschaften
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Jahrgang:2024
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Rebsorte:Silvaner
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Winzer/Hersteller:Weingut Rudolf May
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Anbauland:Deutschland
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Region:Franken
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Qualitätsstufe:VDP.Erstes Gewächs
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Farbe:weiß
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Geschmack:trocken
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Ausbau:Holzfass
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Verschluss:Schraubverschluss
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Zusatz:Naturland
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Alkoholgehalt in %:12,5
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Restzucker (g/l):2,10
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Säure (g/l):6,40
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Lagerpotenzial bis:2033
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Bio:Ja
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Vegan:Nein
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Histaminarm:Nein
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Zutatenliste:Bio-Trauben
Säureregulator: Milchsäure
Konservierungsstoff: Sulfite -
Nährwerttabelle:Durchschnittliche Nährwerte je 100 ml:
Brennwert 310 kJ / 74 kcal
Kohlenhydrate 1,2 g
davon Zucker 0,2 g
Enthält geringfügige Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz -
Allergiehinweis (Enthält Sulfite):Ja
-
Inverkehrbringer:Weingut Rudolf May GbR
Im Eberstal 1
97282 Retzstadt
Deutschland
Bio-Zertifikat: DE-ÖKO-006
21,95 €
Inhalt:
0,75 Liter
(29,27 € / 1 Liter)
Artikel-Nr.
1030090
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