2021 Weingut Rudolf May Silvaner Brut Nature VDP.Sekt.Prestige brute nature
Der 2021 Silvaner Brut Nature zeigt eindrucksvoll, warum das Weingut Rudolf May mittlerweile zu den absoluten Spezialisten für Silvaner gehört – und warum Franken heute auch beim Thema Spitzensekt zunehmend ernst genommen werden muss. Dass dieser Sekt als erster und bislang einziger Silvaner überhaupt die sensorische Zulassung für die Kategorie VDP.Sekt.Prestige erhalten hat, ist dabei keine Randnotiz, sondern ein echtes Ausrufezeichen.
Die Trauben stammen aus dem Retzstadter Langenberg, der „Hauslage“ des Weinguts. Ein karger, extrem steiniger Muschelkalkhang mit Ostexposition und Steigungen von bis zu 70 %. Die 1963 gepflanzten Reben wurzeln tief in einem Boden, auf dem nahezu nichts anderes wächst. Genau diese Kargheit prägt später auch den Stil des Sekts: straff, mineralisch und enorm präzise.
Der Weinberg wurde ausschließlich für diesen Sekt selektiert. Die Trauben wurden früh gelesen, in zwei Durchgängen von Hand selektiert und bewusst mit niedrigem Mostgewicht eingebracht, um Spannung und Frische zu erhalten. Dass daraus trotzdem ein so harmonischer und stoffiger Sekt entsteht, zeigt die enorme Erfahrung der Familie May mit der Rebsorte Silvaner.
Denn Silvaner eignet sich keineswegs automatisch für Spitzensekt. Die Sorte besitzt viel Pektin in den Schalen und lässt sich gerade bei früher Lese nur schwierig pressen. Deshalb arbeiteten die Mays mit extrem langen Presszeiten und einem speziellen Pressprogramm über fast einen halben Tag. Verwendet wurde ausschließlich der Vorlaufsaft.
Der Grundwein vergor spontan und reifte zunächst im großen 1.200-Liter-Stückfass, bevor die traditionelle Flaschengärung begann. Anschließend lag der Sekt rund 48 Monate auf der Hefe – deutlich länger als die ohnehin strengen Vorgaben der neuen Kategorie VDP.Sekt.Prestige verlangen. Dosage gibt es keine, ebenso keinerlei Schwefelgabe, selbst beim Degorgieren nicht. Im Grunde ist das ein „Brut Nature Nature“ – kompromisslos trocken, aber erstaunlich balanciert.
In der Nase zeigt sich sofort, dass hier kein klassischer Riesling- oder Chardonnay-Sekt im Glas steht. Grüne Birne, Zitronengras, Wiesenkräuter, Heu und gebackener Apfel verbinden sich mit Brioche, dunkler Bauernbrotkruste und einer feinen salzigen Mineralität. Das wirkt eigenständig, aber niemals gewollt exzentrisch.
Am Gaumen kommt der Sekt mit enormem Zug und vibrierender Frische, bleibt dabei aber erstaunlich cremig und harmonisch. Das Mousseux ist fein und präzise eingebunden. Die karge Mineralität des Muschelkalks bringt Spannung und Länge, während die feine Kräuterwürze für einen fast schon gefährlichen Trinkfluss sorgt. Trotz der kompromisslosen Trockenheit wirkt der Sekt niemals hart oder spitz.
Gerade diese Verbindung aus Strenge, Präzision und gleichzeitig erstaunlicher Eleganz macht den Silvaner Brut Nature so besonders. Er erweitert den Horizont, weil er bewusst anders schmeckt als viele bekannte Prestige-Sekte – und genau darin liegt seine große Stärke. Ein hochindividueller deutscher Spitzensekt, der zeigt, welches Potenzial Silvaner haben kann, wenn Herkunft, Handwerk und Geduld kompromisslos zusammenspielen.
Die Trauben stammen aus dem Retzstadter Langenberg, der „Hauslage“ des Weinguts. Ein karger, extrem steiniger Muschelkalkhang mit Ostexposition und Steigungen von bis zu 70 %. Die 1963 gepflanzten Reben wurzeln tief in einem Boden, auf dem nahezu nichts anderes wächst. Genau diese Kargheit prägt später auch den Stil des Sekts: straff, mineralisch und enorm präzise.
Der Weinberg wurde ausschließlich für diesen Sekt selektiert. Die Trauben wurden früh gelesen, in zwei Durchgängen von Hand selektiert und bewusst mit niedrigem Mostgewicht eingebracht, um Spannung und Frische zu erhalten. Dass daraus trotzdem ein so harmonischer und stoffiger Sekt entsteht, zeigt die enorme Erfahrung der Familie May mit der Rebsorte Silvaner.
Denn Silvaner eignet sich keineswegs automatisch für Spitzensekt. Die Sorte besitzt viel Pektin in den Schalen und lässt sich gerade bei früher Lese nur schwierig pressen. Deshalb arbeiteten die Mays mit extrem langen Presszeiten und einem speziellen Pressprogramm über fast einen halben Tag. Verwendet wurde ausschließlich der Vorlaufsaft.
Der Grundwein vergor spontan und reifte zunächst im großen 1.200-Liter-Stückfass, bevor die traditionelle Flaschengärung begann. Anschließend lag der Sekt rund 48 Monate auf der Hefe – deutlich länger als die ohnehin strengen Vorgaben der neuen Kategorie VDP.Sekt.Prestige verlangen. Dosage gibt es keine, ebenso keinerlei Schwefelgabe, selbst beim Degorgieren nicht. Im Grunde ist das ein „Brut Nature Nature“ – kompromisslos trocken, aber erstaunlich balanciert.
In der Nase zeigt sich sofort, dass hier kein klassischer Riesling- oder Chardonnay-Sekt im Glas steht. Grüne Birne, Zitronengras, Wiesenkräuter, Heu und gebackener Apfel verbinden sich mit Brioche, dunkler Bauernbrotkruste und einer feinen salzigen Mineralität. Das wirkt eigenständig, aber niemals gewollt exzentrisch.
Am Gaumen kommt der Sekt mit enormem Zug und vibrierender Frische, bleibt dabei aber erstaunlich cremig und harmonisch. Das Mousseux ist fein und präzise eingebunden. Die karge Mineralität des Muschelkalks bringt Spannung und Länge, während die feine Kräuterwürze für einen fast schon gefährlichen Trinkfluss sorgt. Trotz der kompromisslosen Trockenheit wirkt der Sekt niemals hart oder spitz.
Gerade diese Verbindung aus Strenge, Präzision und gleichzeitig erstaunlicher Eleganz macht den Silvaner Brut Nature so besonders. Er erweitert den Horizont, weil er bewusst anders schmeckt als viele bekannte Prestige-Sekte – und genau darin liegt seine große Stärke. Ein hochindividueller deutscher Spitzensekt, der zeigt, welches Potenzial Silvaner haben kann, wenn Herkunft, Handwerk und Geduld kompromisslos zusammenspielen.
Eigenschaften
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Jahrgang:2021
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Rebsorte:Silvaner
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Winzer/Hersteller:Weingut Rudolf May
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Anbauland:Deutschland
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Region:Franken
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Qualitätsstufe:VDP.Sekt.Prestige
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Farbe:weiß
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Geschmack:brut nature
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Ausbau:Holzfass
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Verschluss:Naturkorken
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Zusatz:Traditionelle Flaschengärung
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Alkoholgehalt in %:11
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Restzucker (g/l):0,70
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Säure (g/l):6,30
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Lagerpotenzial bis:2030
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Bio:Ja
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Vegan:Nein
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Histaminarm:Nein
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Allergiehinweis (Enthält Sulfite):Ja
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Inverkehrbringer:Weingut Rudolf May GbR
Im Eberstal 1
97282 Retzstadt
Deutschland
Bio-Zertifikat: DE-ÖKO-006
35,95 €
Inhalt:
0,75 Liter
(47,93 € / 1 Liter)
Artikel-Nr.
2010123
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